Erfolgreiche Unternehmen denken anders! – The golden circle

Kennen Sie „the golden circle“ von Simon Sinek? Er hat herausgefunden, dass erfolgreiche Unternehmen anders denken. Zur Illustration seines Wissens benutzt er den „goldenen Kreis“. Für Sinek steht fest, dass erfolgreiche Unternehmen von innen (WARUM) nach außen (WAS) agieren, während bei weniger erfolgreichen Unternehmen das WAS (Produkt/Dienstleistung) im Fokus steht.

100% der Unternehmen wissen WAS sie tun.

Einige wissen WIE sie agieren (Alleinstellungsmerkmal).

Nur ganz wenige Unternehmen WARUM sie am Markt sind.

WARUM = Was ist der Nutzen des Unternehmens, woran glaubt das Unternehmen?

Simek vergleicht beispielhaft die unterschiedliche Kommunikation zwischen Samsung und Apple mit ihren Kunden.

HOW Samsung communicates:

  • We make great smartphones.
  • They are beautiful designed and simple to use.
  • Do you want to buy one?

HOW Apple communicates:

  • Everyting we do, we believe in challenging the status quo. We believe in thinking differently.
  • The way we challenge the status quo is by making our smartphones beautiful designed and simple to use.
  • We just happened to make great smartphones.
  • Do you want to buy one?

Fühlen Sie den Unterschied?

Ihr Limbisches Gehirn, die zentrale Bewertungsinstanz und gleichzeitig das emotionale Auslösezentrum Ihres Gehirn, merkt es sofort. Es fährt voll auf die Kommunikation von Apple ab. Apple kommuniziert stark emotional und hat damit im Markt die Nase um Längen voraus.

Emotionen sind der Schlüssel zum Unbewussten und dieses steuert uns weit mehr als wir es wahrhaben wollen. Auch am Point of Sale. So sind emotionsgeladene Fotos die ideale Munition für „Mindbombs“. Sie transportieren selbst komplexe Zusammenhänge, und entfalten in den Köpfen emotionale Wirkung, explodieren wie eine Bombe.

Apples Slogan in den Jahren 1997 bis 2002 folgte genau diesem Muster. „Think different“ (Denke das Andere). Mehr musste nicht gesagt werden, um Apples Position im Markt zu benennen.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Lösen Sie die Wachstumsbremse – Jetzt

Eine neue Positionierung zu erarbeiten, ruft häufig Widerstand hervor. Egal ob Mitarbeiter, Manager oder auch der Unternehmer selbst: Das erste große Hindernis, sind immer die Menschen. Sie zögern die Wachstumsbremse zu lösen.

Warum?

Viele haben Angst vor Veränderungen und halten deshalb verbissen an alten Geschäftsmodellen und Gewohnheiten fest. Das kann böse enden. Erfolge und Krisen folgen i.d.R. einer exponentiellen Entwicklung. D.h. Aufschwung wie auch Abschwung beginnen relativ unmerklich und entwickeln sich dann mit Macht. Die Zeit des Wartens in einer Krise muss später teuer bezahlt werden.

Gestatten Sie mir den Vergleich mit einem Krebsgeschwür. Intuitiv fühlen Erkrankte die Veränderung, den Tumor. Trotzdem wird häufig der Gang zum Arzt aufgeschoben. Das Ergebnis: Eine kompliziertere Behandlung und ein höheres Sterberisiko.

Ist die Aufschieberitis das wert?

Wer sich neu positionieren will, muss selbstverständlich bereit sein, umzudenken, neue Erkenntnisse zuzulassen und in seinem Unternehmen etwas zu verändern. Radikalität ist jedoch nicht gefragt. Immer wieder bestätigen die Teilnehmer eines Positionierungs-Workshops: „Es war bereits alles da. Wir mussten die Puzzlestücke nur sehen, sortieren und dann das Bild (das Geschäftsmodell) neu zusammensetzen. Das System der Positionierung hat uns sicher zum Ziel geleitet. Das war kein Hexenwerk, sondern pures, goldenes Handwerk.“

Nicht von ungefähr wird Positionierung deshalb als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Der Jahresanfang ist der ideale Zeitpunkt, um seine Positionierung mit Elan zu überdenken und die Weichen zu stellen, damit Sie Ihr Budget 2018 zielsicher übererfüllen.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Burger-Hype – So überleben Sie als Einzelkämpfer im Haifischbecken

Burgerläden schießen immer noch wie die Pilze aus dem Boden. So auch im Frankfurter Raum.

Zu den bereits etablierten Burger-Ketten wie Fletcher’s, Bully’s Burger, Die Kuh die lacht und Jamie’s Burger, gesellten sich im vergangenen Jahr neue Läden wie etwa Good Guys, Burguette und das David & Goliath. Wieviel Burger-Hype kann die Region vertragen und wie können Sie, als Einzelkämpfer, im Haifischbecken überleben bzw. groß rauskommen?

Anders als die anderen sein

Bei einem relativ standardisierten Produkt wie dem (Ham)Burger ist dies auf den ersten Blick gar nicht so einfach. Bun, Beef-Patty, Eisbergsalat, Tomate, Zwiebeln, Sauce. That’s it.

Klar! Beef ist nicht gleich Beef und Sauce nicht gleich Sauce. Kennen wir vom Bier, vom Käsekuchen, vom Wiener Würstchen, vom …

Um aufzufallen, um ein Leuchtturm der Gastronomie zu werden bedarf es also deutlich mehr.

Das David & Goliath hat ein System der Andersartigkeit geschaffen, welches es deutlich von der Konkurrenz abgrenzt. Darf ich?

  • Bestes Rindfleisch aus der Region, 28 Tage im Dry Ager gereift
  • Tägliches wolfen
  • Verschiedene selbstgebackene Burger-Buns nach eigener Kreation
  • Keine Konservierungsstoffe und künstliche Aromen in den Produkten
  • Lokaler Bezug von Fleisch, Gemüse, Käse
  • Selbst gebrautes Craft-Beer
  • Vier gelernte Köche

Dieser Blumenstrauß an Besonderheiten macht es der Konkurrenz bereits verdammt schwer zu behaupten: „Das kann, da habe ich auch“.

Das i-Tüpfelchen

Das David & Goliath-Team geht einen Schritt weiter. Es geht einen ungewöhnlichen Schritt. Es begrenzt sein Angebot. Pro Tag werden nur 100 Patties gewolft. WENN WEG, DANN WEG! Und bekanntlich ist ein Hamburger ohne Patty kein Hamburger. Der Beweis für Frische und für Klasse statt Masse.

Die Wirkung

Die Gäste beeilen sich, um ins David & Goliath zu gehen. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Und man ist als kleiner Einzelkämpfer (33 Innenplätze) sogar hipp für das Fernsehen.

In der 49-minütige N24 Dokumentation „BURGER-ALARM – DER SIEGESZUG DES HAMBURGERS“ dreht sich gefühlte 25% der Sendezeit alles um David & Goliath. Kostenlose und unbezahlbare Werbung.

Was wäre der Aufhänger Ihres Geschäftsmodells, damit Fernsehen, Funk und Print kostenlos über Sie berichten? Sind Sie ein Leuchtturm? Sind Sie sichtbar positioniert?

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

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Food-Start-Ups – Klasse statt Masse

Immer mehr Gründer drängen auf den hart umkämpften Markt für Nahrungsmittel. Die Food-Start-Ups kommen mit ihren neuen, teils wilden Mixturen bei den Kunden und im Handel recht gut an. Food ist das neue Internet. Eigenschaften wie Superfood, vegan, regional, handmade oder kalorienarm stehen im Fokus. Klasse statt Masse. Den Nahrungsmittelmultis wird der Fedehandschuh hingeworfen. Werden sich die Davids bzw. Robin Hoods durchsetzen können?

Das Food-Start-Up Lizza verkauft beispielsweise kalorienarmen und glutenfreien Pizzateig. Statt Weizen werden Leinsamen und Chiasamen zur Herstellung des Teigs verwendet. Der Anteil der Kohlenhydrate sinkt so von durchschnittlich 44% auf 3%. Das ist natürlich ideal für Kohlenhydrat-Vermeider und Diabetiker, die auf Pizza, Wrap und Döner nur ungern verzichten wollen. Das Absatzvolumen steigerte sich via Foodtruck, Onlineshop, Fernsehshow „Die Höhle der Löwen“ und Listung im Handel (u.a. Kaufland, Rewe) beachtlich. Die Zukunft schimmert rosig. Die Investoren hoffen auf eine gute Rendite.

Kann der Erfolg von Dauer sein?

Vom Prinzip her ja. Der Anteil der Bevölkerung, welcher Weizen und Kohlenhydrate meiden muss/sollte, wird laut Aussagen der WHO und DGE voraussichtlich steigen. Damit wird die jetzige Leidens-Zielgruppe eher größer. Anderseits ist der Pizzateig aus Leinsamen und Chiasamen nicht patentierbar. Nahrungsmittelmultis und nachahmende Start-Ups kann der Marktzugang also nicht verwehrt werden. Eine Schlüsselrolle zur Absicherung des Geschäftsmodells wird der Nutzen-Kommunikation zukommen.

Mit der richtigen Nutzen-Kommunikation zur Nr. 1 im Kopf des Kunden werden!

Der geschäftliche Erfolg hängt insbesondere davon ab, wie konkret und verständlich der Nutzen des Produktes oder der Dienstleistung kommuniziert wird. Je besser das gelingt, umso eher werden Sie zur Nr. 1 im Kopf des Kunden.

Sie können unser Gehirn mit einem nassen Schwamm vergleichen, der nur dann neue Informationen aufsaugen kann, wenn vorher abgespeicherte Informationen „ausgewrungen“ wurden. Um in unserer reizüberfluteten Gesellschaft zurechtzukommen, ist ein vereinfachendes Gedächtnis notwendig. Versuchen Sie deshalb Ihre Botschaft maximal zu vereinfachen. Ansonsten bleibt Ihre Information im Nachrichtenstau hängen.

Lizza bringt es ganz gut auf den Punkt. Darf ich?

Der Teig Deiner Träume.

Erinnert Sie das an etwas? Das Beste oder nichts (Mercedes-Benz , 2010)!

Es geht nie um die wahre Qualität, sondern immer um die gefühlte Qualität.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Die drei größten Fehler bei der Gründung eines Startup-Unternehmens

Zwei Jahre lang haben die drei Firmengründer an ihrem Produkt getüftelt. Seit Juli sind die Proteinpulver auf dem Markt. Available by Amazon. Die Firmen-Webpage zeigt allein die zwei Produktetiketten und verweist auf die Facebook-Seite. Der letzte Eintrag dort stammt vom 24. August. Man könnte sagen die Firma ist scheintot. Hätte dies verhindert werden können? Vermutlich ja, wären den Jungunternehmern nicht die drei größten Fehler bei der Gründung eines Startup-Unternehmens unterlaufen.

Fehler 1: Keine Fokussierung auf Wunsch-Zielgruppe

Google listet als Suchergebnis für „veganes Eiweißpulver für Sportler“ über 29.000 Einträge auf. Über 100 Produkte sind online und stationär zu kaufen. Da sich nur die wenigsten Menschen mit essenziellen und nicht-essenziellen Aminosäuren und deren biologischen Wertigkeit richtig auskennen, wird i.d.R. nach der Verfügbarkeit, der Seriosität des Herstellers und dem Preis entschieden. Ein Drogeriemarkt wie dm oder ein Fitness-Arzt wie Dr. Strunz (forever young)haben da die Nase um Längen voraus. Schlagen können Sie die Platzhirsche nur, wenn Sie extrem spitz in den Markt gehen. Ihr Ziel: Mit einem einzigartigen Produkt einen hohen Marktanteil in einer Nischen-Zielgruppe erreichen.

Fehler 2: Keine Problem-Dominanz-Analyse

Vom Grundprinzip her werden Eiweißpulver zum Muskelaufbau und zur Gewichtsreduktion eingenommen. Wenn Sie so kommunizieren, landen Sie direkt in der Austausch-Falle. Selbst bei veganen Produkten finden Sie mehr, als Ihnen wahrscheinlich zur Entscheidungsfindung lieb ist. Auch hier gilt: Verfügbarkeit, Seriosität des Herstellers und Preis entscheiden darüber welches Produkt im Einkaufswagen landet. Überlegen Sie. Welche Eigenschaft der Produkte am Markt nerven die Kunden? Geschmack? Einnahmeform? Biologische Wertigkeit? Menge pro Tag? …

Fehler 3: Fehlende Leuchtturm-Positionierung

Nur wenn Sie erkennbar anders sind als Ihre Wettbewerber und in Resonanz mit Ihrer Wunsch-Zielgruppe stehen, generieren Sie die notwendige Handlungsenergie für den Kauf. Kommunizieren Sie unbedingt das Warum Ihrer Gründung! Was ist Ihr Antrieb? Warum hat der Markt Sie verdient? Apple bringt es auf den Punkt: Everything we do we believe in challenging the status quo. We believe in thinking differently. The way we challenge the status quo is by making our products beautiful designed, simple to use and userfriendly. WE JUST HAPPEN TO MAKE GREAT PRODUCTS (vgl. Simon Sinek, the golden circle).

Handeln sie mutig und (!) risikobewusst. Ihre Ersparnisse werden Ihnen höchstwahrscheinlich nicht in den Schoß gefallen sein. Das System der Positionierung führt Sie zielsicher zu einer nachfrageorientierten Lösung.

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Beach Motel van Cleef – aufregend anders und super erfolgreich!

An was denken Sie bei St. Peter Ording? An den 12 Kilometer langen und bis zu zwei Kilometer breiten Strand? Oder an junge, hippe Strandsegler, Surfer, Kiter? Vielleicht an den Hotelcharme der 80er oder 90er? Eher an betagte Kundschaft? An Uncoolness?

Wie passt das zusammen? Kann sich die Surf-/Segelszene in einer solchen Umgebung überhaupt wohlfühlen? Sie kann!

Aufregend anders und super erfolgreich

Hotelier Jens Sroka hat sehr genau über die Bedürfnisse seiner Wunsch-Zielgruppe (surfende junge Städter) nachgedacht. Und dann mit dem Beach Motel van Cleef geliefert. In einer hart umkämpfen Branche hat er mit  seinem Lifestyle-Motel im Stil der Strandhäuser der US-Ostküste einen Leuchtturm in St. Peter Ording platziert. Er wirkt auf die Zielgruppe wie ein Magnet, ist in Resonanz mit ihr. Hohe Auslastung, Auszeichnungen und hohe Bewertungen auf Buchungsportalen sind das Ergebnis.

Der rote Faden muss erkennbar sein

Motel- und Bäder-Architektur, außenliegende Treppenhäuser, weiße Balkone, Wohnzimmer statt Lobby, das Restaurant eher eine Lounge, kostengünstige „Bulli“-Parkplätze für weniger zahlungswillige Begleiter, Shops mit Surf-Equipment und eine rund um die Uhr geöffnete Bar.

Personal und Gäste gucken nicht schräg, wenn Surfer in Shorts, Shirts, Flipflops und mit Sand an den Füßen durch das Motel schlendern oder ein Bier tanken. Die Community ist unter sich. Sie fühlt sich verstanden und pudelwohl.

Das Ganze auf die Spitze treiben

In Heiligenhafen auf Fehmarn entstand ein Pendant. Die BRETTERBUDE. Die gleiche

Idee (enge Wunsch-Zielgruppe). Nur mit günstigeren Übernachtungspreisen (ab 39 €).

Hier die glasklare Nutzen-Kommunikation gegenüber der Zielgruppe im Original:

Willkommen in der Holzklasse.

Bei uns gibt es alles, was es braucht. Ganz einfach. Unsere Bretterbude ist ein Platz zum Pennen, zum Abladen, zum Hungerstillen. Zum Abhängen nach dem Kiten, zum Runterkommen nach dem Surfen. Zum Freisein und Heimischfühlen.

Konvention? Nein, danke! Wir haben Holz statt Marmor. Butzen statt Suiten. Wir kleckern statt zu klotzen. Die Bretterbude Hotel Heiligenhafen ist kreativ, anders und für alle.

Was für euch zählt? – Raus ans Wasser. Kopf aus. Freiheit genießen.

Was für uns zählt? – Euch eine kreative, günstige Bude für den Rest des Tages bieten!

Können Sie sich jetzt vorstellen wer die Nummer 1 im Kopf der Zielgruppe ist, wer super erfolgreich ist?

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Testsieger? Nein, aber das mit Abstand erfolgreichste Produkt!

1961 begann der unaufhaltsame Aufstieg des Thermomix. Er wurde seitdem millionenfach verkauft. Von 2013 auf 2015 explodierte der Umsatz von 204 Millionen € auf 1,375 Mrd. €. Trotzdem erreichte der Thermomix bei der Stiftung Warentest im Endergebnis nur die Note „befriedigend“. Drei Geräte landeten mit der Note „gut“ vor dem vermuteten Testsieger. Bloß warum ist der Thermomix dann so erfolgreich?

Produkte, die nicht geliebt werden, werden nicht genutzt

Mit seinem Direktvertrieb – der Erlebnis-Kochvorführung zu Hause, im Kreise von Freunden, Bekannten und Kollegen – erschafft Vorwerk von Anfang an eine emotionale Stimmung (4-Gänge Menü + gute Getränke). Gleichzeitig verschaffen die „Thermifeen“ der Gruppe ein Erfolgserlebnis und die Gelingsicherheit. Im Haushaltswarengeschäft oder im Internet ist das nicht möglich.

Externe Referenzen unterstreichen die gefühlte Qualität

Der Thermomix steht bei vielen Sterne- oder Starköchen in der Küche. Einige dieser Köche arbeiten als Kooperationspartner. Auf der Speisekarte der Sylter Sansibar steht sogar: Wir kochen mit der besten Küchenmaschine, die es gibt, mit dem Thermomix. Oscar verdächtig, oder?

Grenzen Sie sich mit Systemen ab

Neben den über 4.000 offiziellen Thermomix-Rezepten kommen weitere 65.000 Rezepte von Fans für Fans hinzu. Daneben gibt es für den Thermomix-Nutzer diverse Kochbücher, Zeitschriften und Youtube-Kanäle. Der Added Value ist viel mehr als das Produkt. Es sind die verschiedenen Services, die passenden Rezepte und das Zugehörigkeitsgefühl zu einer riesigen Community. Die Möglichkeit zur Interaktion für den Kunden ist jederzeit und dauerhaft gewährt. Das ist der tiefe Burggraben, der die Festung Thermomix vor den Wettbewerbern schützt.

Und das Allerschönste. Die Stiftung Warentest strafte den Thermomix aufgrund der Lautstärke ab. Das Ergebnis: Etliche Nutzer/Besitzer beschwerten sich bei den Testern, da sie die Kraft des Motors nicht missen möchten, und kündigten zum Teil ihr Abo.

Nutzen Sie das Wissen der extrem erfolgreichen Unternehmen und machen Sie es ihnen nach. Positionieren Sie Ihr Unternehmen. Richtig!

Der Erfolg der Positionierung hängt insbesondere davon ab, wie verständlich und emotional Sie den Nutzen Ihrer Leistung kommunizieren. Je besser das gelingt, umso eher erreicht Ihr Angebot die VIP-Lounge im Kopf des Kunden.

Schaffen Sie Systeme. Systeme schaffen eine höhere Abhängigkeit (siehe z.B. auch Apple mit iTunes). Zudem sind sie ein hoher Wettbewerbsschutz, da deutlich schwieriger zu kopieren.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Back-Handwerk – Wie sich die Verdrängung durch Ketten stoppen lässt

Zum Frühstück und Abendbrot gehört in Deutschland die Vielfalt der Backwaren für die meisten Bürger zwingend mit auf den Esstisch. Mit einem Verbrauch von 60 Kg (2016) Brot und Backwaren pro Haushalt nimmt Deutschland eine Spitzenposition in Europa ein. Die Handelskonzerne beherrschen längst auch große Teile des Bäckerei-Marktes. Alleine der Edeka-Konzern betreibt über 2.500 Bäckerei-Filialen unter verschiedenen Namen. Das Back-Handwerk hat das Nachsehen. In Kulmbach (26.000 Einwohner) z.B. holen nur noch drei Bäcker ihr eigenes Brot aus dem Ofen. Das ist ein Minus von 90% versus der Anzahl im Jahr 1957.

Wie der Trend sich aufhalten lässt und was jetzt zu tun ist.

In einem Dschungel der Überangebote kommt es darauf an vor allen anderen wahrgenommen zu werden.

Die Zauberworte heißen Positionierung und Nutzenkommunikation.

Je besser ein Unternehmer den Antrieb seiner Wunsch-Zielgruppe kennt und auf die Befriedigung derer dominierenden Wünsche bzw. Probleme eingeht, desto höher ist die Resonanz. Infolgedessen steigen die Kundenfrequenz und Umsätze. Das Gesetz von Ursache und Wirkung!

Der Erfolg der Positionierung hängt insbesondere davon ab, wie konkret und verständlich der Nutzen des Produktes oder der Dienstleistung kommuniziert wird. Je besser das gelingt, umso eher werden Sie zu der Nummer 1 im Kopf des Kunden. Genau dort, präziser im Limbischen System, dem Ort der unbewussten Entscheidung, findet die Positionierung statt.

Ihre Kernbotschaft sollte emotional sein und direkt das Unterbewusstsein erreichen. Beispiele gefällig? Das Beste oder nichts (Mercedes-Benz). Entweder frisch gepresst oder Valensina. Das gilt auch im B2B-Bereich. Warum? Weil die Entscheider Menschen sind!

Es geht nie um die wahre Qualität, sondern immer um die gefühlte Qualität.

Nutzenkommunikation ist ein sehr kraftvolles Werkzeug im System der Positionierung. Deshalb lohnt die professionelle Beherrschung der Nutzenkommunikation. Warum?

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Franken helfen Franken – Der letzte freie Platz für 2017

Noch läuft der deutsche Konjunkturmotor. Viele Geschäfte brummen, das Auftragspolster ist hoch. Da fällt es leicht, zu entspannen, abzuschalten und ein wenig in Luxus zu schwelgen.

Aber das ist nicht allen vergönnt. Gesättigte Märkte, Verdrängungswettbewerb, Preisdruck, Produktflops und falsche Reaktionen auf Marktumbrüche treiben nicht zu wenigen Kollegen die Sorgenfalten auf die Stirn. Die Lebensqualität leidet massiv. Teilweise drohen schon echte Existenzsorgen. Auch weil sich keine Fachkräfte finden lassen, kein Nachfolger in Sicht ist oder die Bank eine wichtige Investitionsentscheidung aufgrund einer schlechten Geschäftsentwicklung ablehnt.

Als vernetzter Unternehmer möchte man da gerne helfen. Das geht einfacher als Sie denken. Mit einer Patenschaft.

Ihr Engagement honoriere ich und schenke daher einem fränkischen Handwerksbetrieb einen wertvollen Positionierungs-Workshop.

Positionierung gehört zu den schnellsten und effektivsten Strategien, um neue Energiequellen im Markt zu finden und das Überleben zu sichern.

Mein Nutzenversprechen für den von Ihnen vorgeschlagenen Handwerksbetrieb:

  • Die Einbringung von wertschaffenden und 500-fach praxiserprobten Positionierungswissen
  • Das Finden der passenden Zielgruppe(n)
  • Die Ermittlung einer eindeutigen Spezialisierung und lukrativen Marktnische
  • Die Entwicklung und Absicherung einer Alleinstellung
  • Die Überprüfung der Machbarkeit
  • Die Steigerung von Schlagkraft, Rentabilität, Krisenfestigkeit und Unternehmenswert
  • Den Gewinn von Lebensqualität für den Unternehmer und sein Team

Handeln Sie rasch. Es gibt für 2017 nur noch diesen einen Platz. Sie erreichen mich mobil unter: 01577 89 42 562

Metzgerei-Sterben – WIR nicht

Die fetten Jahre sind vorbei. Für Metzger geht’s um die Wurst. Geänderte Essgewohnheiten und die Supermarktkonkurrenz sorgen für ein zunehmendes Metzgerei-Sterben. Eine fränkische Metzgerei in Bad Kissingen stemmt sich mit großem Erfolg dagegen.

Das Zauberwort heißt Positionierung.

Auffallend anders sein als die Wettbewerber. Ein Leuchtturm in rauer See.

Wie?

Für Chef Thomas Faber ist die Qualität das A und O. Das heißt artgerechte Tierhaltung sowie hormon-, gentechnik- und antibiotikafreie Fütterung. Hiesige Rinder werden ortsnah geschlachtet. Die besonders geeigneten Teile reifen im traditionellen „Dry-Aging-Verfahren“ über 4-5 Wochen im Kühlhaus und werden dann in die professionellen Steak-Cuts zugeschnitten. Ausgewähltes US Prime Beef und Kobe-Wagyu ergänzt das Sortiment.

Als zertifizierter Fleischsommelier ist Faber der Professor unter den Experten.

Neue Cuts, also Zerlege- und Zuschnittechniken, werden auf die Wünsche der Steakfans abgestimmt. Egal ob Brisket, Flank, Teres Major oder Denver, der Steak- und Grill-Fan bekommt das perfekte Steak.

Das typisch deutsche Angebot – Filet-, Rump- und Hüftsteak – stammt teilweise aus den fünfziger Jahren. Essgewohnheiten und Kochpassion haben sich seitdem gravierend geändert. Es ist Zeit für das Umparken im Kopf.

Wer unentschlossen ist oder sich nicht an neue Zubereitungsmethoden herantraut, kann sich von den Steak-Experten im angeschlossenen Steak-Haus direkt überzeugen lassen.

Ganz im Sinne der Firmenphilosophie: „Lieber weniger Fleisch, aber dafür bewusst und hochwertig genießen.“

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

PS

Ein weiterer Trendsetter und Umparker ist Kumpel & Keule in Berlin. Der Film dazu ist auf Arte zu finden.