„Post and Pray“ ist tot

Die goldenen Zeiten, in denen es – nach der Schaltung einer Stellenanzeige in der Tageszeitung oder auf Online-Jobbörsen – darum ging, welche der 200 Bewerbungen auszusortieren sind, sind bei der großen Mehrheit der Unternehmen vorbei. Post and Pray ist tot. Verfügbare Fach- und Führungskräfte sind in Zeiten von Vollbeschäftigung rar. Sie stehen bei der direkten oder indirekten Konkurrenz in Lohn und Brot. Dementsprechend müssen Unternehmen aktiver und kreativer werden, um gewinnbringend Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Business-Plattformen zeigen das Dilemma

Auf Xing, der führenden Business-Plattform in der DACH-Region, wird der Sachverhalt deutlich. Nur ca. 10% der potenziellen Kandidaten kommunizieren offen ihre Suche nach einer neuen Stelle. 30% der Mitglieder signalisieren halb verborgen, dass sie offen für interessante Stellenangebote sind. Das heißt im Umkehrschluss, 60 % der potentiellen Kandidaten sind passive Kandidaten. Sie entwickeln Handlungsenergie erst nach einer gelungenen Ansprache. Einer Ansprache die Lust auf mehr macht.

Nutzenkommunikation das A und O

Soll der Rekrutierungsprozess erfolgreich verlaufen, so sind die ausfindig gemachten Kandidaten auf Augenhöhe anzusprechen. Der Personaler, der kurz und klar erklären kann, warum ein Wechsel aus dem ungekündigten Arbeitsverhältnis von Vorteil ist, verschafft sich einen Vorteil. Noch viel zu häufig wird im (Personal)Marketing das Nutzenversprechen vernachlässig. Doch genau das interessiert die angesprochenen Fach-/Führungskraft. Was ist für mich drin? Warum soll ich das „Abenteuer“ Jobwechsel wagen?

Authentizität, die Bekräftigung Ihrer Botschaft

Jeder Werbeblock im Fernsehen erinnert Sie an berechtigte Skepsis. Die ultraweiße Wäsche, das anlockende Deo, der einfache Ratenkredit, der kinderleichte Vermögensaufbau etc. Authentizität statt „Werbesprech“. Bewerber suchen vorab nach glaubhaften Einblicken bei potentiellen Arbeitgebern. Können diese bei Ihnen gefunden werden? Auf Ihrer Karriereseite? Das wäre gut! In der Realität vermissen jedoch 5 von 10 potentiellen Bewerbern Bewertungen auf Ihrer Karriereseite. Und genau darum haben die Arbeitgeberbewertungsportale wie kununu eine so große Anziehungskraft. Da dort anonyme Bewertungen durch Mitarbeiter, Azubis und Bewerber stattfinden. So bekommen die Bewertungen eine hohe Authentizität. Ähnlich wie die auf booking.com oder hrs.de.

Nutzen Sie daher Ihren erfolgreichsten Rekrutierungskanal. Ihre Mitarbeiter! Ragen Sie durch gezielte Arbeitgeber-Positionierung aus der Masse heraus.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Trotz hartem Bewerbungsprozess Deutschlands bester Arbeitgeber 2018

Eine Empfehlung im Recruiting-Prozess lautet „verkaufen Sie Ihr Unternehmen so strahlend wie möglich“. Strahlend ist gut, Authentizität ein begleitendes MUSS. So macht es auch Deutschlands bester Arbeitergeber 2018 (Größenklasse: 50 – 100 Mitarbeiter) – die Schindlerhof Kobjoll GmbH.

Der Schindlerhof ist (mehr als) ein Tagungshotel in Nürnberg. Also in der Branche zu Hause, die eher für familien- bzw. beziehungsunfreundliche Arbeitszeiten bekannt ist.

Rigorose Auswahl in einem 13-stufigen Einstellungsprozess

Klaus Kobjoll lädt Bewerber gerne zu einem Vorstellungsgespräch am Samstag um drei Uhr ein. Um drei Uhr in der Früh! Dann sind die letzten Gäste der Feier im Hotelbett oder daheim. Dafür herrscht in der Spülküche jetzt Hochbetrieb. In dieser weniger schönen Ecke der Hotelanlage beginnt der Rundgang. Authentizität. Der Bewerber wird ja nicht an der gedeckten Restauranttafel seine Arbeit verrichten oder im komfortablen Hotelbett. Für wen das nichts ist, der streicht gleich am Anfang die Segel und bewahrt beide Seiten vor einer Fehlentscheidung.

Warum trotzdem so viele Bewerber kommen

Ein Spitzen-Fußballer will Champions-League spielen. Immer! Das Selbstverständnis des Schindlerhofes: Wir verstehen uns als Talentschule für Nachwuchskräfte mit herausragendem Potential. Das ist das Geheimnis, was die Bewerber bewegt. Sie wissen, der Gesellenbrief oder das Arbeitszeugnis vom Schindlerhof ist der Gold-Standard, die Eintrittskarte für die besten Hotels der Welt.

Wo Mitarbeiter sich wohlfühlen, ist der Erfolg zu Hause

Der Ruhm allein, wie z.B. für Mitglieder der GSG9 oder von SEKs, würde für den beachtlichen Bewerberstrom jedoch nicht reichen. Bei Kobjoll kommen die Werte hinzu. Freude – Freiheit – Harmonie. Auch der innovative MitarbeiterAktienIndex (MAX) trägt seinen Teil dazu bei. MAX ist ein perfektes Tool zur Selbstführung, die für eine Berufskarriere unerlässlich ist. Daneben wird mit Geschenken, Partys oder Ausflügen Wertschätzung ausgedrückt. Und wenn ein Fehler passiert? Dann wird angestoßen. Mit Schampus.  Kein Schreibfehler. Alle paar Monate wird beim Schindlerhof der „Fehler des Monats“ gekürt und begossen. Warum? So kommen auch Dinge auf den Tisch, die nicht so gut gelaufen sind. Das Ritual ist Teil einer Innovations-Freudigkeit.

Mit der Arbeitgeber-Positionierung halten Sie eine der stärksten Hebelkräfte im Wettbewerb um Mitarbeiter in der Hand.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = bessere Mitarbeiter ∣ mehr Gewinn

Kleines Werbebudget und trotzdem Kundenmagnet

Die meisten europäischen Märkte für Konsumgüter sind heute reine Verdrängungsmärkte. Hohe Werbebudgets und Preiskämpfe sind die Folge. Diverse Neuprodukte landen auf dem Friedhof der Produktflops. Enthusiastische Newcomern geben nach wenigen kostspieligen und kräftezerrenden Jahren wieder auf. Oder sie landen in der Insolvenz.

Wer in den Spuren anderer geht

Selbst als Neu-Hundebesitzer sind Sie beispielsweise kein Greenhorn bezüglich Tiernahrung. Denn Sie haben in Ihrem Leben bereits unbewusst Ernährungstipps für Haustiere aufgesogen. 1.000-fach, 10.000-fach? Durch Fernsehwerbung und Printanzeigen. Die Botschaften haben sich nachweislich tief in Ihre Nervenbahnen eingebrannt. Ein Recht auf Frolic! Tag für Tag! Katzen würden Whiskas kaufen. Platinum, denn Hunde brauchen frisches Fleisch.

Der Hund hat einen kurzen Verdauungskanal. D.h. er ist ein Fleischfresser. Ergo, Fleisch sollte es sein. Möglichst frisch und naturbelassen. So wie früher, als seine Vorfahren noch auf der Suche nach Beute die Wälder durchstreiften. Einleuchtend! Mehr als die Hälfte der Hundefutterhersteller wirft genau diese Argumente in die Werbetrommel und wird damit leicht austauschbar.

Denken Sie zielgruppenorientiert

Allein in Deutschland wurde im Jahr 2016 Hundefutter im Wert von 1.345 Mrd. € umgesetzt.

Nachweislich vom Kunden wahrgenommen werden Sie, wenn Sie min. 10% Marktanteil an einem definierten Markt halten. Was ist Ihr Zielumsatz? 10 Millionen Euro? Ergo dürfte der von ihnen definierte Markt ein Volumen von maximal 100   Millionen Euro haben. In unserem Fall 7% vom Gesamtmarkt. Welpen, Seniorenhunde, Zuchthunde, Jagdhunde, Showhunde, Schlittenhunde, Schoßhunde ,… Sie sehen, ein bunter Strauß an Selektierungsmöglichkeiten.

Neue Anker setzen, anders positionieren, erkennbar werden

Wir lieben es bequem, hygienisch und wohlriechend. Angebrochene Dosen oder Schalen mit Hundefutter mag wohl keiner in seiner Küche haben. Geruch und Aussehen bekommen selten Bestnoten von Frauchen/Herrchen. Hier tut sich beispielsweise ein perfekter Positionierungsansatz auf. So bietet BestVit sein Futter in Stangenwürsten an. Die lassen sich auch nach dem Anschnitt sehr gut lagern. Frischhalte-Folie rüber oder direkt ab in die Wurstdose. Die Gewichtsmarkierungen auf der Pelle (25g) ermöglichen darüber hinaus eine super einfache Portionierung. Fütterung abgestimmt auf das Hundegewicht.

Und das ist nur einer von vielen Positionierungs-Ansätzen im Markt für Hundefutter. Welchen Weg würden Sie gehen?

Nicht von ungefähr wird Positionierung als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Positionierung = Kleines Werbebudget ∣ große Wirkung

Warum eine schwache Arbeitgeber-Marke Sie Millionen kostet

Jede Woche lesen Sie es in der Zeitung. Der Arbeitsmarkt ist eng. Nicht nur Top-Führungskräfte oder IT-Spezialisten können heute unter mehreren Angeboten auswählen. Zunehmend sind es auch „normale“ Fachkräfte. Das Beschaffungspotential ist begrenzt. Wer eine Stelle besetzen will bzw. muss, um gewinnbringende Kundenaufträge zu erledigen, ist zum Weglocken verdammt. Teilweise werden bereits Antrittsprämien bezahlt. Wie im Profi-Fußball.

Kennen Sie die Größe Ihres Wettbewerbs?

Ziehen Sie auf der Landkarte einen Kreis von 25 Kilometern Radius um Ihren Standort. Dort lebt der Großteil Ihrer potentiellen Mitarbeiter, die Ihr Unternehmen kennen könnten, und bei einem Arbeitsplatzwechsel nicht umzuziehen brauchen. Letzteres erfreut i.d.R. den Ehepartner und die Kinder. Auf wie viele direkte und indirekte Wettbewerber kommen Sie bei Ihrer Recherche? Vermutlich mehr als Sie anfangs dachten. Insbesondere beim Einschluss des oft ausgeblendeten indirekten Wettbewerbs. Doch selten ist ein Verkäufer, Qualitätsmanager, Personal-Recruiter, Mechatroniker oder Bilanz-Buchhalter nur in Ihrer Branche effektiv einsetzbar. A-Mitarbeiter werden auch in einer anfänglich ungewohnten Umgebung schnell eine Top-Performance abliefern.

Wie anziehend sind Sie als Arbeitgeber-Marke?

Wie viele Bewerbungen bekommen Sie auf ein Stellenangebot? Welche Güte haben die Bewerber? Wie oft ist die Empfehlung eines Mitarbeiters unter den Bewerbern zu finden? Wie häufig bekommen Sie Initiativbewerbungen?

Bei Google kommen auf ein Stellenangebot ca. 6.000 Bewerbungen (Quelle: Das Geheimnis der Champions, Prof. Jörg Knoblauch). Das heißt dort gibt es große Auswahl. Auswahl an A-Mitarbeitern. Ein Muss um Innovationen und Wachstum zu stemmen.

Können Sie sich unbesetzte Stellen leisten? Können Sie mit B- und C-Mitarbeitern Ihre Unternehmensziele erreichen?

Wenn ein B-Mitarbeiter Sie aufgrund seiner Leistung 30% mehr als ein A-Mitarbeiter „kostet“ und ein C-Mitarbeiter 60 % mehr (branchenübergreifender Durchschnitt), dann kommen Sie bei einem typischen Fachkräfte-Jahresgehalt (inkl. Sozialleistungen) von 40.000 € pro Mitarbeiter auf einen monetären Nachteil i.H.v.:

12.000 € beim B-Mitarbeiter versus A-Mitarbeiter

24.000 € beim C-Mitarbeiter versus A-Mitarbeiter

Multiplizieren Sie diese Kostennachteile einmal mit 50, 100, 200 bzw. Ihrer aktuellen Mitarbeiterzahl. Erschreckend, oder?

Mit der Arbeitgeber-Positionierung halten Sie eine der stärksten Hebelkräfte im Wettbewerb um Mitarbeiter in der Hand.

A-Mitarbeiter wollen Champions-League spielen. Immer. Sie gehen dort hin, wo Spitzenleistung, Spitzenteams und Willkommenskultur zu erkennen ist.

Wenn das bei Ihnen noch nicht zu erkennen ist, sollten Sie heute zu handeln beginnen.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = bessere Mitarbeiter ∣ mehr Gewinn

Testsieger heißt nicht Umsatzchampion

Ob Sie es glauben oder nicht, aber der Testsieger ist nicht automatisch Umsatzchampion. Jeder glaubt das, aber es stimmt nicht. Lesen Sie weiter, um mehr über die schockierende Wahrheit zu erfahren, die man Ihnen vorenthält.

Sie müssen nicht besser sein als Ihre Wettbewerber

Um die Konkurrenz auszustechen, müssen sich die Kunden mit Ihnen und Ihren Produkten/Dienstleistungen lediglich wohler fühlen. Das hat wenig mit der wahren Qualität Ihres Angebotes zu tun, sondern sehr viel mit den Emotionen der Kunden.

Um in der Wahrnehmung und den Emotionen Ihrer Kunden den ersten Platz zu belegen, müssen Sie im Kopf Ihrer Kunden spazieren gehen. Fühlen Sie, was dem Kunden wichtig ist? Spüren Sie, welches Bedürfnis der Kunde verfolgt? Wenn ja, dann haben Sie exzellente Chancen das Geschäft zu machen.

Gekaufte Sicherheit

Würde Ihnen der Erwerb einer Pistole Freude bereiten? Wohl kaum! Kalter Stahl, Lärm, Rückstoß und Lebensgefahr – diese Wörter verbinden Sie vermutlich mit einer Pistole. Auf der anderen Seite erhoffen Sie sich Schutz. Für Ihre Liebsten und für sich. Und sie hoffen, die Pistole nie benutzen zu müssen.

Wie technische Daten und der Preis auf einmal unwichtig werden

Angenommen der Verkäufer legt drei Pistolen auf seinen Tresen. Dann zeigt er wahlweise auf eine und sagt: „When it counts! SigSauer Typ P226, Dienstwaffe der US Navy SEALs und die Waffe, die Daniel Craig in Spectre 007 seiner blonden Schutzbefohlenen im Zug zum Selbstschutz übergibt.

Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde wird Ihr Limbisches System, Ihr Unterbewusstsein, die Entscheidung „für Sie“ treffen. Da können die anderen Pistolen leichter sein, ein größeres Magazin haben oder einen deutlich niedrigeren Preis. Diese „Stärken“ spielen in den seltensten Fällen noch eine Rolle. Auch wenn Ihnen, als gebildeter Mensch und Homo Oeconomicus, dies missfallen mag.

Sie wissen gleich, was ich meine: Always bring it! (Slogan der Marke Taurus)

Nicht von ungefähr wird Positionierung deshalb als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Fachkräftemangel – das größte Risiko für Ihre Geschäftsentwicklung

Warnung: Weiterlesen könnte dazu führen, dass Sie erkennen, wie fehlerhaft Ihr derzeitiges Recruitingmodell ist. Wenn Sie weiter dieselben Fehler machen wollen wie die Jahre zuvor, dann lesen Sie nicht weiter.

DIHK: In Deutschland fehlen rund 1,6 Millionen Fachkräfte

In der Befragung vom Herbst 2017 gab fast jede zweite Firma an, dass offene Stellen längerfristig nicht besetzt werden können. Es fehlen die passenden Mitarbeiter. 60 Prozent der Betriebe sehen im Fachkräftemangel ein Risiko für Ihre Geschäftsentwicklung. Ein neuer Rekordwert. 2010 waren es nur 16 Prozent.

Große Nachfrage, begrenztes Angebot

D.h. innerhalb der Branche wie auch am Standort verschärft sich die Konkurrenz. Steigend. Insbesondere in Gebieten, die unter Wegzug leiden. Den Wettlauf um die Fachkräfte gewinnt, der besser als die anderen erscheint. ERSCHEINT – nicht IST. Auch vermeintlich kleine Dinge können den Unterschied machen.

6 Kernfragen für mehr Bewerber:

  1. Kommunizieren Sie ein Alleinstellungsmerkmal als Arbeitgeber? Werben Sie als Arbeitgeber, wie Sie es für Ihre Produkte/Dienstleistung tun?
  2. Beschreiben Sie Kariere- und Weiterbildungsmöglichkeiten wie auch Arbeitszeiten, die Art der Zusammenarbeit und die hierarchische Eingliederung?
  3. Ist das Jobprofil klar definiert? Teilen Sie die Anforderungen in Must-Haves und Add-Ons?
  4. Erwähnen Sie auch die vermeintlich kleinen Dinge, etwa ein Parkplatz vor der Tür, bezuschusste Nahverkehrstickets, Firmenfeiern, kostenlose Getränke?
  5. Bieten Sie direkten Kontakt zu den Ansprechpartnern an? Bieten Sie Rückrufe und Telefoninterviews außerhalb der üblichen Arbeitszeiten an?
  6. Führen Sie die Gespräche auf Augenhöhe, oder behandeln Sie die Bewerber als Bittsteller, deren Gehalts-Schmerzgrenze auszuloten ist?

Haben Sie alles richtig gemacht, so können Sie mit einer guten Reaktion Ihrer Wunsch-Bewerber rechnen. Den Fachkräftemangel überlassen Sie bitte der Konkurrenz.

Wer nicht automatisch neue Mitarbeiter gewinnt, ist falsch positioniert.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

 

Ladensterben wegen Amazonisierung – So schwimmen Sie gegen den Trend

Egal was man von Amazon halten mag: Der Internetriese wächst Dank Fokussierung auf Kundenbedürfnisse und diverser Innovationen. Und das seit der Gründung im Jahr 1994.

Der Markt verändert sich gewaltig

Der Markt verändert sich gewaltig, weil die Kunden den Markt verändern. Wir mögen es bequem. Von der Couch aus oder während unserer Wartezeiten in der Bahn. Auswahl, Preis, Öffnungszeiten – auch das kann das Internet besser. Das „neue“ Handlungsmuster ist in unseren Köpfen betonhart verankert. Und Amazon ist dort die absolute Nummer 1.

Marktanteile werden neu verteilt. Das heißt, Amazon wächst überproportional zum Offline-Handel. Wer nicht ebenfalls in dieser Geschwindigkeit wächst, der verliert Marktanteile. Das Vorgehen von Nike verdeutlicht dies: Um im Wachstumsduell mit adidas wieder aufzuholen, verkauft Nike nun eine Auswahl seiner Produkte auf Amazon. Warum? Um seinen Kunden ein bequemeres und besseres Einkaufserlebnis zu bieten.

Warum Amazon so erfolgreich ist

Der Hauptgrund, warum Amazon so erfolgreich ist, ist der Kundenservice und der Wille zu nutzenstiftenden Innovationen. Amazon stellt sich täglich selbst in Frage. Wie Jeff Bezos immer sagt: „Still day one.“ Diese Einstellung fehlt vielen Unternehmern. An Ideen glauben, tüfteln und umsetzen.

Ist der Kampf des stationären Handels verloren?

 Nein. Amazon ist nur das Symptom vom Ladensterben. Die eigentliche Ursache ist, dass der stationäre Handel den Kunden aus den Augen verloren hat. Servicewüste Deutschland! So ein Buch-Bestseller. Wann wurden Sie das letzte Mal beim Einkaufen begeistert? Welcher stationäre Händler bemüht sich die Customer Journey persönlicher zu gestalten, um den Kunden wieder abzuholen?

Was der stationäre Handel (noch) besser kann als Amazon

Die Stärken des stationären Handels sind ganz klar das Erlebnis, die Beratung, die Empathie und die Sortimentskompetenz. Zudem kann der stationäre Handel noch mehr Sinne ansprechen. Fühlen, riechen, schmecken. Er punktet bei Ware, die beratungsintensiv ist. Wo das Ergebnis zählt (z.B. Kaffeemaschine, Motorsense).

Darüber positioniert sich der stationäre Handel. Denn hier haben es genau diejenigen schwer, die auf die Stärken des Internets setzen.

Jeder Händler sollte sich deshalb vier Fragen stellen:

  • Erfülle ich noch die Bedürfnisse meiner Kunden?
  • Muss ich mein Sortiment ändern?
  • Muss ich mein Personal und meine Ladeneinrichtung überdenken?
  • Oder muss ich meine Positionierung verändern?

Händler, die sich über eigene Stärken positionieren, werden die Gewinner sein.

Nicht von ungefähr wird Positionierung deshalb als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

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Stellenanzeigen – Die 4 größten Fehler vermeiden

Trotz google, facebook und Xing landen die Online-Jobportale bei 8 von 10 Jobsuchenden weiterhin auf Platz 1 der am meisten genutzten Kanäle. Die Unternehmens-Webseite nutzt jeder Zweite sehr gerne zur Recherche.

Nutzen Sie ebenfalls Stellenanzeigen zur Bewerbersuche? Bekommen Sie zu wenige, im schlimmsten Fall gar keine Bewerbungen? Oder bekommen Sie zu viele unpassende Bewerbungen? Beides kostet Ihr Unternehmen viel Geld. Gehen Sie deshalb der Ursache auf den Grund!

So vermeiden Sie die 4 größten Fehler

1   08/15-Design
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Bilder bringen Farbe und Leben ins Spiel. Es ist ganz leicht, aus der grauen Masse hervorzutreten. Unbedingt verzichten sollten Sie aber auf Stockfotos. Das Bild sollte authentisch sein und Ihre Mitarbeiter zeigen. Wer kann Ihnen garantieren, dass Wettbewerber nicht das gleiche Stockfoto nutzen. Zwei Frauen im gleichen Ballkleid. Sie kennen das Drama.

2   Emotion
Emotionen tragen, Emotionen setzen Handlungsenergie frei. Stellenanzeigen sind viel zu häufig emotionsbefreit und daher kaum geeignet, potentielle Kandidaten zum Handeln zu bewegen. Geben Sie den Jobsuchenden deshalb ein Gefühl des Willkommens und beschreiben Sie die Aufgaben spannend.

3   Formulierung
Viele Stellenanzeigen lesen sich irgendwie gleich. Wie eine Gebrauchsanleitung. Immer wieder stoßen die potentiellen Bewerber auf die gleichen Schlüsselworte. Flexibel, kompetent und belastbar – Marktführer, dynamisch und nachhaltig. Bewerber erwarten klare Formulierungen der Aufgaben sowie der Qualifikation. Wie ist denn belastbar zu interpretieren? Herrscht bei Ihnen stetig Hektik/Chaos oder sind 60-Stunden-Wochen gang und gäbe?

4   Mobil optimiert 
Bewerber surfen auf der Suche nach Jobs zunehmend per Smartphone oder Tablet. Wer sich dieser Entwicklung verweigert, hat schnell das Nachsehen. Insbesondere bei den jüngeren Zielgruppen. Denken Sie einen Schritt weiter. Natürlich sollte auch der Bewerbungsprozess für mobile Geräte optimiert sein. Die DSGVO wird den Bewerbungsprozess per unverschlüsselter E-Mail zum Erliegen bringen.

Haben Sie alles richtig gemacht, so können Sie mit einer guten Reaktion Ihrer Wunsch-Bewerber rechnen. Den Fachkräftemangel überlassen Sie bitte der Konkurrenz.

Wer nicht automatisch neue Mitarbeiter gewinnt, ist schlicht und einfach falsch positioniert.

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Ihre beste Chance – Wenn es zählt

Eine Insolvenz ist selten ein unerwartetes Ereignis, sondern das Ergebnis einer schleichenden Entwicklung. Der Leidensweg von einem erfolgreichen Unternehmen zu einem Krisenfall verläuft i.d.R. über Jahre. Die Unternehmenskrise durchläuft dabei sechs Phasen – Anteilseignerkrise, Strategiekrise, Absatzkrise, Ertragskrise, Liquiditätskrise und Insolvenzgefahr.

Die Zeit des Abwartens wird später teuer bezahlt

Die Unternehmenskrise entwickelt sich von einer potenziellen Krise, über eine latente Krise zu einer zunächst beherrschbaren und dann unbeherrschbaren Krise. Sie beginnt relativ unmerklich und entwickeln sich mit zunehmender Macht. Wie ein Schneeball, der den Hang runterrollt.

Zehn Schritte vor dem Abgrund ist es deshalb definitiv leichter, eine potentielle Veränderung einzuleiten, als einen halben Schritt davor.

Doch viele haben Angst vor Veränderungen und halten deshalb verbissen an alten Geschäftsmodellen und Gewohnheiten fest. Hauptgründe: Unsicherheit, Angst Fehler zu machen und vermeintliche Komplexität.

Den Fokus nach innen und außen richten

Kraft und Energie entstehen wenn man weiß was man will – und viel wichtiger! – warum man es will.

Ihre Energie allein reicht jedoch nicht aus. Sie muss in Resonanz mit dem Kunden stehen. Die zentrale Frage ist und bleibt: „Wie kann ich dem Kunden NUTZEN bieten, so dass er meine Leistung entgeltlich erwirbt?“

Den größten Hebel nutzen, schnelle Resultate erzielen, Insolvenz abwenden

Krisenbewältigung bedarf schneller und richtiger Handlung. Welcher Geschäftsführer wird auf Expertenwissen aus mehrfacher Insolvenzgefahr zurückgreifen können? Trial & Error wäre deshalb ein Vabanquespiel. So ist es zwecklos zu meinen, einem Umsatzruckgang > 10% dauerhaft durch Kosteneinsparungen auffangen zu können.

Wer auf erprobte, bewährte Systeme setzt, hat hingegen eine Chance. Die Energie-Resonanz-Positionierung hat dies in über 500 Fälle unter Beweis gestellt. Aus Krisen-unternehmen wurden innovative Marktführer. In kurzer Zeit.

Immer wieder bestätigen die Teilnehmer eines Positionierungs-Workshops: „Es war bereits alles da. Wir mussten die Puzzlestücke nur sehen, sortieren und dann das Bild (das Geschäftsmodell) neu zusammensetzen. Das System der Positionierung hat uns sicher zum Ziel geleitet. Das war kein Hexenwerk, sondern pures, goldenes Handwerk.“

Nicht von ungefähr wird Positionierung deshalb als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

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400 % höhere Preise erzielen – bei gleicher Funktionalität

400 % höhere Preise erzielen, bei gleicher Funktionalität. Das hört sich im ersten Moment nach Magie an. Welcher Homo oeconomicus würde auf eine solche Versuchung reinfallen? Millionen! Apple hat mit dem iPhone-X das neue Symbol für Wohlstand geschaffen, vielleicht sogar das begehrteste Produkt der Welt.

Apple – Mehr Lifestyle als Technologie-Konzern

Seit nunmehr 10 Jahren begleiten uns die iPhones in Hand-, Jacken- und Hosentasche. Kleinstcomputer, die selbst Vorschulkinder intuitiv bedienen können. Sie sind weder die größten, die schnellsten, die stärksten, die meistverkauften oder die Testsieger. Aber sie funktionieren wie Magie und verändern alles, buchstäblich alles (Steve Jobs bei der Einführung des iPhone auf der Macworld Expo im Januar 2007). 1,2 Milliarden iPhones wurden seit der Markteinführung vor 10 Jahren bereits verkauft, und jede Sekunde kommen ca. neun Stück hinzu. Darunter auch der neue Star. Das iPhone-X mit 264 GB für stolze 1.319 €.

Zeige mir dein Smartphone und ich weiß wer du bist

Dazu taugt das iPhone perfekt. Der angebissene Apfel symbolisiert die sündige Verlockung des Lebens. Es ist das neue Symbol für Wohlstand, Innovation, Kreativität und Erfolg. Einfacher vorzuzeigen als ein Porsche oder Segelyacht und leichter zu erkennen als ein Kleid von Coco Chanel oder ein Anzug von Zenga. Steve Jobs, der Magier, bezeichnete es als gorgeous (umwerfend). Er hauchte ihm, von der ersten Sekunde an, Kultstatus ein. Das ist die Ursache für den Hype beim Verkaufsstart des neuesten Modells und das Aushaaren in langen Warteschlagen vor den Apple Stores/Tempeln.

Apple – mia san mia

Dank seiner Positionierung spielt Apple in einer anderen Liga. DER Liga. Sagenhafte 80 Prozent der gesamten Gewinne der Smartphone-Industrie werden in Kalifornien generiert. Es gibt Smartphones und iPhones. Genau deshalb ist es unwahrscheinlich, dass der Stückzahlen-Champion Samsung jemals Apple vom Thron stoßen kann.

Nicht von ungefähr wird Positionierung als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet. Machen Sie sich diesen Hebel zu Nutze!

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