Auch bei Stellenanzeigen im Web sind Phrasen tödlich

Bei Stellenanzeigen ist es wie mit der Liebe. Der erste Eindruck zählt. Bevor das Innere zählen kann, muss das Äußere begeistern und Lust auf mehr machen.

Üblicherweise findet der Kandidat den Anzeigen-Dreisatz vor: Die Position, Ihr Profil, Das Unternehmen. Während bei der Position und insbesondere beim Profil ins Detail gegangen wird, kommt der Abschnitt ‚Unternehmen‘ noch viel zu häufig als Ansammlung hohler Phrasen und Schlüsselworte daher.

Glauben Sie bitte nicht, dass durch das Einstellen der Anzeige ins Web diese anziehender wird.

„Wenn Sie einen Sxxxxßprozess digitalisieren, dann bekommen Sie einen Sxxxxß digitalen Prozess.“

Was der Kandidat wirklich möglichst früh im Prozess wissen möchte, ist:

  • Bei wem werde ich arbeiten?
  • Wo (genau) werde ich arbeiten?
  • Was sind meine genauen Aufgaben?
  • Welche Ziele habe ich zu erreichen?
  • Wie sieht mein Arbeitsplatz aus?
  • Mit wem arbeite ich zusammen?

Die 08/15-Stellenanzeige reicht als Informationsquelle für einen Job oftmals nicht aus. Insbesondere wenn Sie einen Personalberater zwischenschalten, der bei Kontaktaufnahme zum Schweigen verurteilt ist oder unzureichend über die Position informiert wurde.

Bei einem Link auf Ihre Karriereplattform könnten Sie hingegen Ihre Mitarbeiter sprechen lassen. Über ihre Positionen und Aufgaben, ihre Erfahrungen, ihre Tipps für die Bewerbung und die Karriere. Eben über alles, was dazu beiträgt, um zu zeigen was Ihr Unternehmen besonders und damit anziehend macht.

Die Champions kennen den Schlüssel zum Erfolg. Ein sehr hoher Anteil an A-Mitarbeitern (Mutmacher – nicht Miesmacher) und die richtige Positionierung. Auch im Employer Branding.

Zeigen Sie deshalb gleich am Prozessanfang, dass Sie kein 08/15-Betrieb sind. Denn das Mittelmaß geht vermehrt leer aus. Wer will schon zum abstiegsgefährdeten Zweitligisten, wenn er Talent für die Champions League hat?

Beispiele gefällig?

www.eder-gmbh.de

Gasthaus Blume Freiburg

Oder entwickeln Sie gleich eine Microsite, beispielsweise bei skillconomy.com, die gezielt an geeignete Kandidaten zugestellt wird.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Kaffeeröstereien – Wann kommt der Crash?

Das deutsche Nationalgetränk ist und bleibt der Kaffee (Konsum in 2015 = 162 Liter pro Kopf). Neben den großen Marken haben sich in Deutschland mittlerweile über 200 Kaffeeröstereien etabliert. Täglich greifen sie die multinationalen Konzerne an, um den Konsumenten mehr als austauschbare 08/15-Ware anzubieten.

Wer nicht strickt auf die Regionalität Wert legt oder nach Bestenlisten vorgeht, steht bei der Suche im Web zunehmend vor einem Problem. Der Interessent sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Die Entscheidung wird zeitaufwendig und komplex. Damit steigt die Abbruchrate pro Besucher.

Im Zeitalter von Facebook, Google und Amazon regiert die Ungeduld. Jede Botschaft, die nicht umgehend verstanden wird, wird weggeklickt oder weggewischt. Over and out. Umsatz ade.

Wie lässt sich dieses Problem vermeiden?

Sorgen Sie für Klarheit in der Sprache und im Angebot.

Es schreck eher ab, 30 -50 Kaffeesorten im Angebot zu haben. Supermärkte erzielen die höchsten Umsätze bei Marmeladen, wenn sie 8-12 Sorten anbieten.

Der Name ist die Visitenkarte des Produktes. Wählen Sie Produktnamen, die Assoziationen und Emotionen auslösen. Schließen Sie einmal die Augen. Welche Bilder entstehen in Ihrem Kopf bei Bayerwald Auslese, Miscela Crema, Kraftstoff, frängischer Exbresso oder E=MC2?

Bilder haben eine ungeheure Wirkung auf unser Emotionssystem. Eine stilisierte Kaffeebohne verbunden mit dem Namen Bayerwald Auslese löst wenig Emotionen und Handlungsenergie aus. Steht über einer dampfenden Tasse Espresso die „Einstein-Formel“ E=MC2 , verbindet Ihr Gehirn die Erlebnisse Genuss und geistige Frische. Sie neigen viel schneller zum Handeln und zum Kauf.

Erzählen Sie unbedingt über die Idee hinter Ihrem „Baby“. Sie sind hoffentlich angetreten, da Sie meinen etwas besser machen zu können als die Konkurrenz. Die Konsumentenwelt hat nicht auf den 10ten Me-too-Anbieter gewartet.

Welchen Nutzen hat der Interessent/Kunde wenn er gerade bei Ihnen seinen Einkauf tätigt? Beispiele wären:

  • Individuelle Mischung (vergleiche Mymuesli)
  • Kaffee-Abo
  • Kaffee mit dem höchstem Koffeingehalt
  • Magenschonende Röstung (Apotheken-Kaffee)
  • Höchste Geschmackskomplexität
  • Genießen und Gutes tun (versus ‚Sklavenkaffee‘)
  • Wie viel Geld kommt beim Kaffeebauern an (vergleiche Teekampagne)
  • Absolute Frische
  • Alufreier Aromabeutel mit Zipverschluss

Können Sie den Nutzen Ihres Angebotes nicht klar vermitteln, so haben Sie schlechte Karten. Der Kunde entscheidet sich so gut wie immer für den Anbieter, der den Nutzen am besten auf den Punkt bringt.

Erst wenn Ihr Design und die Kommunikation exakt auf die Bedürfnisse Ihrer Wunsch-Zielgruppe abgestimmt sind, erreichen Sie eine kollektive Resonanz.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Wissenswertes über Kaffee finden Sie auf:

https://www.brandeins.de/fileadmin/redaktion/wissen/kaffee_in_zahlen/Kaffeereport2015.pdf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum Giorgio Armani seinen Modebereich umbauen muss

Am 25. Juli 2017 war im Handelsblatt ein Artikel über den Modebereich-Umbau des italienischen Modeschöpfers Giorgio Armani zu lesen.

Der 83-jährige Unternehmensgründer kündigte mehrere Maßnahmen für den Modebereich an:

  • Das Marken-Portfolio wird von sieben auf drei Marken eingedampft
  • Schaffung eines eigenen Kanals auf Facebook, Instagram und Twitter für jede der drei Modemarken
  • Gezielte Entwicklung des Filialnetzes – bestehende Filialen werden zum Teil geschlossen
  • Aufbau eines starken Managements, das den Modeschöpfer wirklich entlastet

Fragt man nach dem Warum der Krise, fallen fünf Gründe ins Auge:

  • Die notwenige Verjüngungskur wurde verpasst – die Kollektionen sind mit den Zielgruppen gealtert
  • Der Onlineboom wurde unterschätzt
  • Armani hat sich viel zu lange auf den Wirtschaftsboom in China und unkritische Kunden verlassen
  • Der Vertrieb hat zu viel geklotzt, ein zu großes Filialnetz hochgezogen – jetzt wird die Ware in wilden Rabattschlachten verramscht
  • Anstatt AM Unternehmen zu arbeiten, wurde IM Unternehmen gearbeitet

Letztlich wurde die abnehmende Anziehungskraft auf die Zielgruppe(n) ignoriert. Zu lange verharrte Giorgio Armani in der Komfortzone. Heute trägt der französische Präsident Anzüge für 380 € von Jonas & Cie. Kate, Herzogin von Cambridge, ist auf Staatsbesuchen in Kleidern für 150 € zu sehen. Der Wandel ist deutlich sichtbar.

Die Prioritäten im Konsum liegen heute anders als im 20. Jahrhundert. Zudem ist im Online-Zeitalter der Kunde kritischer. Durch die vielen Rabattschlachten ist er nebenbei zum Schnäppchenjäger mutiert.

Wer unter solchen Bedingungen verpasst den Nutzen seiner Produkte für den Kunden klar und direkt zu vermitteln, hat es schwer im Markt zu bestehen.

Insbesondere wenn ein eigenes Überangebot existiert. Denken Sie beispielsweise an Boss, Gerry Weber, Strenesse, Rene Lézard oder Steilmann. Deutsche Textilunternehmen in Schieflage oder in Insolvenz.

Nicht von ungefähr wird Positionierung als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Setzen Sie daher gleich auf das richtige Pferd. Auf Positionierung.

Wählen Sie ein fundiertes, praxisbewährtes System. Prozessschritte wie Nutzenkommunikation, Markenenergie, Zielgruppen-Analyse, Problem-Dominanz-Analyse und der Positionierungs-Prüfstand führen Sie sicher ans Ziel.

Teuren Einzelmaßnahmen, die am Ende nutzlos sind, gehen Sie so aus dem Weg.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Das sind die Erfolgsfaktoren für die Gesamtentwicklung eines Unternehmens

In zwei Powerworkshops wurden die teilnehmenden Unternehmer an einem der wichtigsten deutschen Wirtschaftspreise – Großer Preis des Mittelstandes – nach den relevanten Erfolgsfaktoren für die Gesamtentwicklung eines Unternehmens befragt.

Die Auswertung der Erfolgsfaktoren ergab folgendes Bild (Antworthäufigkeit):

  • Finanzierung und Investition (20%)
  • Führung (17%)
  • Wachstum und Innovation (15%)
  • Mitarbeitergewinnung (12%)
  • Struktur und Prozesse (12%)
  • Unternehmensstrategie (12%)
  • Netzwerkarbeit (7%)
  • Digitalisierung (5%)

Dröselt man den Punkt Unternehmensstrategie nach Maßnahmen auf, so erhält man dieses Ergebnis:

  • Unternehmensziele = Umsatz, Rendite, Kundenstruktur, Zielgruppe
  • Markenentwicklung und Marketingmaßnahmen
  • Fokussierung auf Kundenbedürfnisse
  • Diversifikation
  • Kundenabhängigkeit reduzieren
  • Vision und Unternehmensziele an den Markt anpassen und kommunizieren

Einige der Maßnahmen sind zielführend, während andere kontraproduktiv sind. Letzteres gilt beispielsweise für die Diversifikation. Werten Sie die Liste der Hidden Champions aus, so finden Sie darin fast durchweg spezialisierte Unternehmen. Auch die an der Börse gelisteten Erfolgsunternehmen sind spezialisiert und nicht diversifiziert. Warum? Die Strategie ist riskant. Weder kennen Sie die Kunden, noch verfügen Sie über Erfahrung mit den neuen Produkten. Gleichzeitig ist der Platz „bester Problemlöser“ im Kopf des Kunden in gesättigten Märkten i.d.R. bereits besetzt. Sie haben es daher deutlich schwerer Marktanteile zu gewinnen, als der Marktführer es hat seine Marktanteile zu verteidigen.

Zielgruppe, Markenentwicklung und Kundenbedürfnisse sind wichtige Bausteine der Positionierung.

Die Beschäftigung mit den Einzelmaßnahmen wird Ihnen jedoch nicht die erhoffte Gesamtentwicklung erbringen. Erst wenn Sie die Positionierung systematisch angehen, beispielsweise in einem konzentrierten Positionierungs-Workshop, werden Sie zu einem garantierten Erfolg kommen. Sie können nichts vergessen, werden zielführend geleitet und via Systemschleifen vor teuren Denkfehlern geschützt.

Nicht ohne Grund wird Positionierung als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Auch wenn die Unternehmensstrategie erst an 4. Stelle der Erfolgsfaktoren genannt wurde, ist sie doch die Königin der Erfolgsfaktoren.

Warum?

Fremdkapitalgeber betrachten die Geldströme der Zukunft. Je besser die Positionierung des Unternehmens, desto mehr Anziehungskraft auf die Kunden entwickelt es. Sie verkaufen mehr und zu besseren Preisen. Damit leiten Sie eine Wachstumsspirale ein. Das mögen Ihre Kapitalgeber. Gute Mitarbeiter wollen in der Champions-League spielen und nicht in der 3. Bundesliga. Das heißt die Leuchtturm-Positionierung zieht neben Kunden vermehrt gute Mitarbeiter an. Auch wenn das Unternehmen nicht in einer hippen Großstadt liegt. Mit den besten Köpfen lassen sich leichter Innovationen finden und realisieren. Diese sichern wiederum Ihren Wettbewerbsvorsprung ab.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Wie Sie erfolgreich einen Unternehmensnachfolger finden

Können Sie sich sicher sein, dass Ihre Kinder Ihr Werk oder das mehrerer Familiengenerationen wirklich weiterführen werden? Stehen Mitarbeiter als Unternehmensnachfolger hoffnungsfroh in den Startlöchern? Haben Privat Equity Gesellschaften oder Konkurrenten bereits bei Ihnen angeklopft und einen sehr guten Preis angeboten?

Nein? Dann dürfte die Wurzel des Übels an der fehlenden bzw. falschen Positionierung Ihres Unternehmens liegen.

Spricht man mit den Unternehmerkindern, so hört man häufig völlig unverblümt: „Wissen Sie, seit Jahren hören wir von unseren Eltern, wie schlecht es uns geht. Die Konkurrenz macht uns mit seinen Me-Too-Produkten die Margen kaputt. Ständig hören wir von unseren Eltern, wir können nicht noch billiger werden. Die Mitarbeiter machen auch nie was ihnen gesagt wird. Man muss sie zum Jagen tragen. Alles müssen wir alleine machen. Wir arbeiten 7 x 25 Stunden und verdienen am Ende trotzdem nichts. Glauben Sie wir wollen ein solches Leben führen? Ständig arbeiten, minimal verdienen und das bei vollem Risiko? NEIN DANKE!“

Die Welt wird jeden Tag neu verteilt und trotzdem scheinen wenige Unternehmen den Erfolg dauerhaft gepachtet zu haben.

Fast in jeder Branche gilt das Pareto-Prinzip. 20% der Anbieter vereinnahmen 80% des Gewinns. Die restlichen 80% der Marktteilnehmer müssen sich um die verbleibenden 20% Gewinn prügeln.

Wie haben die Marktführer dies geschafft?

Sie haben ihr Handeln am Gesetz von Ursache und Wirkung ausgerichtet.

Durch die konsequente Fokussierung auf die folgenden drei Kernthemen:

  • Marktnischenspezialisierung
  • Zielgruppenorientierung
  • Nutzenoptimierung

Nur so gelangen Sie in Resonanz mit Ihren Kunden. Und zwar langfristig! Die Kunden vergüten Ihnen die hohe Anziehungskraft – denken Sie an den Hype um das neue iPhone, den Tesla 3, Sneaker oder auch Live-Konzerte – die sich nachfolgend als Umsatz in Ihrer GuV niederschlägt. Das gilt insbesondere für Ihren wichtigsten Kunden. Ihren Unternehmensnachfolger.

Nicht von ungefähr wird Positionierung deshalb als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Sicher haben Sie schon den Rat gehört, dass man sich als Firma alle 1.000 Tage neu erfinden soll. Schließlich bleibt im Kapitalismus kein Markt wie er ist. Deshalb heißt es ja auch:“ wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“.

Setzen Sie daher gleich auf das richtige Pferd. Auf Positionierung. Wählen Sie ein fundiertes, praxisbewährtes System und keine teuren Einzelbausteine, die am Ende nutzlos sind.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Wie Sie es schaffen Mineralwasser zum Spitzenpreis von 60 € je Liter zu verkaufen

Können Sie sich vorstellen eine Flasche Mineralwasser im Geschäft oder Online-Shop zum Spitzenpreis von 60 € je Liter zu verkaufen? Nein? Geht nicht? Doch! Mit einer glasklaren Positionierung.

Im Jahr 2005 ging das Mineralwasser Bling H2O in den USA an den Start. Die Quelle liegt in den Smokey Mountains in Dandridge, Tennessee in einer Tiefe von 800 Metern. Stofflich gesehen unterscheidet es sich nicht großartig von einem Wasser aus den Vogesen oder dem Schwarzwald. Auf die Inhaltsstoffe bzw. die Wirkung im Körper zielt der Hersteller auch gar nicht groß ab.

Die Gründer haben etwas anderes entdeckt und in den Fokus gestellt: „Zeig mir dein Wasser und ich sage Dir wer Du bist“.

Das Ziel von Bling H2O: The world’s first luxury bottled water brand – Der Rolls-Royce unter den Wässern

Zunächst wurde Bling H2O nur an ausgewählte Sportler und Schauspieler verkauft. Künstliche Verknappung. Nach und nach wurde Bling H2O dann auf wichtigen, publikumsanziehenden Events wie den MTV Music Awards oder der Emmy-Verleihung ausgeschenkt. Später kamen ausgewählte Restaurants, Bars, Clubs und Getränkehändler hinzu.

Bling H2O ist Pop-Kultur in Flaschenform. Die satinierte Glasflasche ist handgemacht, mit Swarovski-Kristallen besetzt und mit einem Naturkorken verschlossen.

Damit wird klar, dass die Macher von Bling H2O für ihre Positionierung eine sehr eng umrissene Zielgruppe ausgewählt haben. Menschen mit hohem Status- und Individualitätsbedürfnis. Nur deshalb ist der für Mineralwasser außergewöhnlich hohe Preis zu erzielen und ein MUSS.

Viele Unternehmer schrecken vor der (Neu)Positionierung zurück, da sie denken das Rad neu erfinden zu müssen.

Das ist nur selten notwendig. Oft ist schon alles für eine erfolgreiche Neupositionierung im Unternehmen vorhanden.

Durch die richtigen Fragen kommen Sie zügig ans Ziel.

Wie können Sie Ihre Angebote so verändern, verbessern oder veredeln, dass die Interessenten Ihrer Wunsch-Zielgruppe Ihre Leistung als ‚einzigartig‘ wahrnehmen und unbedingt bei Ihnen kaufen wollen?

So können beispielsweise Handwerker, die pünktlich kommen, die Termine einhalten und die Baustelle picobello verlassen, fast immer mit vollen Auftragsbüchern rechnen. Regelmäßig werden sie von ihrer Wunsch-Zielgruppe weiterempfohlen und erhalten die Aufträge ohne harte und lange Preisverhandlungen.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Wie Sie als Newcomer den Platzhirschen 2,5 Millionen Kunden wegschnappen

Der Markt für Laufschuhe ist nicht gerade durch einen Mangel geprägt. Dieser Milliardenmarkt wird von den Platzhirschen Nike, adidas, ASICS, BROOKS,… dominiert, Newcomer sind rar. Im Sport- oder Schuhgeschäft wird der Interessent mit 50-100 meist ähnlich designten und kolorierten Typen konfrontiert. Wer auf eine Marke fixiert ist, hat etwas leichteres Spiel. Ansonsten steht der erste Marathon, der Ausprobier-Marathon, an.

Bitten Sie den Fachverkäufer um Hilfe, so wird er auf die Dämpfungseinheit als das wichtigste Element in einem Laufschuh hinweisen. Daran hat sich seit Jahrzehnten wenig geändert. Nike Air™ oder adidas Ultra Boost™ sind bekannte Vertreter. Die Struktur des Dämpfungselementes soll zudem die Energie bei jedem Schritt effizient speichern und wieder zurückgeben. Der Läufer soll so Komfort und Leichtigkeit erfahren.

Da die Hersteller die gleichen Eigenschaften anpreisen und ähnliche Kaufargumente anbringen, kommt es zu dem typischen Me-Too-Effekt und der vornehmlichen Entscheidung über den (niedrigsten) Preis. Konsequenterweise setzt sich ein Preis- und Margenverfall in Gang.

Kann ein Newcomer in einem solchen Markt überleben geschweige denn wachsen?

Die Schweizer Newcomer von On Running haben sich dieser Abwärtsspirale seit Ihrer Gründung im Jahr 2010 bewusst entzogen.

Die eigene Erfahrung des Mitgründers Olivier Bernhard,- 3-facher Duathlon-Weltmeister und mehrfacher Ironman-Sieger, über extreme Schmerzen in der Achillesferse haben von Anfang an die DNA des Unternehmens bestimmt.

Die On Laufschuhe sind so konzipiert, dass sich die Läufer frei wie barfuß bewegen können, aber geschützt vor dem Widerstand des Untergrunds. Ein guter, natürlicher Laufstil mit mehr Komfort, Geschwindigkeit und ohne jegliche Anpassungszeit ist das Ergebnis. Jedem Läufer wird ermöglicht auf seine ganz natürliche Art zu laufen.

Die Maxime, die Kernbotschaft und damit Differenzierung lautet folgerichtig: „Weil du nicht Durchschnitt bist, sprengt On die Norm“.

Fokussiert geht On seinen Weg. Marktnischenspezialisierung (Laufschuhe), Zielgruppenorientierung (Performance), Nutzenoptimierung (Das perfekte Laufgefühl).

So konnte in nur sieben Jahren eine beachtenswerte Position im Markt erreicht werden:

  • Umsatz in 3-stelliger Millionenhöhe
  • 2,5 Millionen On-Läufer
  • über 3.000 Premiumhändler in 50 Ländern
  • 300 Shop-in-Shop Konzepte
  • meistverkaufter Laufschuh (Cloud) in der Schweiz
  • in Deutschland unter den TOP 5 Marken
  • von 2015 auf 2016 in Deutschland Umsatzsteigerung von über 80%
  • Ausrüster von 21 TOP-Triathleten/Läufern

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

Metzgerei-Sterben III – Wie Sie den Existenzkampf meistern

Die Genussregion Oberfranken ist ein Eldorado für Wurst- und Fleischfans. Pro Einwohner hat Oberfranken die meisten Metzgereien weltweit. Heile schöne Franken-Welt. So könnte man meinen. Doch die Realität sieht anders aus. Immer mehr der 714 Metzgereien befinden sich in einem Existenzkampf. Kunden bleiben aus, da Ernährungsformen wie Vegetarismus oder Veganismus an Zugkraft gewinnen. Auf der anderen Seite siegt die Bequemlichkeit. Der Fleisch- und Wurstkonsum wird direkt am Kühlregal des Discounters oder an der Fleischtheke des Supermarktes gestillt.

Wie kann die traditionelle Familien-Metzgerei gegenhalten?

Den Preiskampf wird sie immer verlieren, da der Einzelhandel mit Lockangeboten arbeitet und mit seinem Gesamtsortiment quersubventioniert.

Die beste, schnellste und effektivste Möglichkeit dem Existenzkampf und einer negativen Preisspirale zu entkommen, ist die Positionierung.

Nicht von ungefähr wird Positionierung als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

Ihr Ziel: Erkennbar anders und besser sein als die Konkurrenz. Dem Konsumenten muss direkt erkennbar werden, welchen besonderen Nutzen Sie ihm bieten. Denn er trifft seine Kaufentscheidung allein nach einem Kriterium: Dem persönlichen Nutzen.

Schlüsselschritte wie Nutzenkommunikation und Kompetenzzuweisung führen Sie als Teil des Positionierungsprozesses sicher ans Ziel.

Darf ich?

Seit 41 Jahren setzt die Bayreuther Metzgerei Fabis auf die Maxime Qualität und Service. So wurde Fabis schnell zu einer der ersten Adressen Bayreuths.

Das Rindfleisch und Schweinefleisch bezieht Fabis von Höfen der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall. Die Bauern züchten das Schwäbisch-Hällische Landschwein und das Hohenloher Rind nach althergebrachter Art – für beste Fleischqualität. Haltung und Fütterung der Tiere sind artgerecht. Das Futter kommt aus der Region und ist naturbelassen. Masthilfsstoffe und gentechnisch veränderte Bestandteile sind verboten.

Das Fleisch des Schwäbisch-Hällischen Landschweins ist aufgrund seiner gesunden Struktur besonders saftig und kräftig im Geschmack, das Fleisch des Hohenloher Rinds (Boeuf de Hohenlohe) ist für seine Zartheit berühmt.

Nicht von ungefähr heißt der Slogan der Metzgerei Fabis „Fleisch von Fabis: Kräftig, saftig, natürlich zart“. Dafür bürgen Karin und Bernhard Fabis mit ihrem Namen.

Erkennen Sie den besonderen Nutzen für den Kunden? Spüren Sie die Sogwirkung? Erkennen Sie die Anlehnung an die sehr erfolgreichen Marken ‚Jacobs Krönung‘ und ‚Hipp-Babykost‘?

Setzen Sie daher gleich auf das richtige Pferd. Auf Positionierung. Profitieren Sie von den Geheimnissen der Erfolgreichen.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn

http://www.fabis-schmeckt.de/metzgerei/

Kunden suchen Vertrauen und Sicherheit

Vertrauen und Sicherheit gehören zu den größten Lebensknappheiten in unserer sich zunehmend schneller wandelnden Welt.

Vor den produktüberfüllten Regalen im stationären Handel und den Online-Shops wird für die Konsumenten vor allem eines rar: Orientierung und Klarheit.

Welches Produkt, welche Leistung bietet mir den höchsten Nutzen? Wem kann ich vertrauen?

Die Antwort auf diese Entscheidungsfragen fällt dem Konsumenten in gesättigten Märkten mit einer gigantischen Auswahl immer schwerer. Denken Sie nur einmal an die Regalmeter Marmelade. Oder die verfügbare Anzahl von Kaffeevollautomaten (526 gelistete Artikel – bei Amazon am 14.07.2017).

Auf welchen Leitstern können Sie setzen? Jetzt! Am Point of Sale! Auf die Kundenrezensionen, diverse Qualitätssiegel, den Testsieger oder den Preis?

Gute Unternehmen mit starken Marken haben die Saat schon weit vorher ausgesät. Sie haben sich durch Positionierung eine Monopolstellung in der Psyche der Verbraucher gesichert. Sie haben den „Will-ich-haben-Effekt“ aktiviert.

Wie haben die Marktführer dies geschafft?

Durch die konsequente Fokussierung auf die folgenden drei Kernthemen:

  • Marktnischenspezialisierung
  • Zielgruppenorientierung
  • Nutzenoptimierung

und eine anschließende klare Kommunikation sowie das Unterlassen von nicht glaubhaften und seichten Versprechen.

Eine Aussage wie: „Dieser turbo-geladene Slalomski wurde gebaut um Schnee zu verdampfen“, schadet mehr als sie nützt.

Bei ca. 5.000 täglichen Werbebotschaften ist in den Köpfen der Verbraucher kein Platz mehr für weitere unklare Botschaften. Die Köpfe der Verbraucher brauchen Anker des Vertrauens und die Reduktion auf den Nutzen.Zahlen Sie beständig auf Ihr Konto Vertrauen und Sicherheit ein.

Wen Sie das schaffen, wird Ihre Marke zu einem Helfer für ein schöneres Leben. Sie ernten eine treue Anhängerschaft (Fans). Die mehr und zu höheren Preisen bei Ihnen kaufen.

Da rund neun von zehn Unternehmen dieses Gesetz noch immer halbherzig verfolgen, bietet sich enormes Wachstumspotential für die Handelnden.

Die lfD-Allensbach-Studie 11053 „Konsumenten fühlen sich sicher“ zählt beispielsweise 5 von 14 Produktgruppen mit Zustimmungswerten von unter 50% auf. Darunter fallen Autos (49% der Kaufentscheider fühlen sich sicher), Spielzeug (47%), technische Produkte wie Fernseher, Computer und Handy (43%), Versicherungen (21%) und Geldanlagen (14%).

Nicht von ungefähr wird Positionierung deshalb als das erfolgreichste Marketing auf unserem Planeten bezeichnet.

 

 

Wie Sie als Kleinunternehmen oder Mittelstand im Bewerbungsprozess das Rennen um die besten Kandidaten gewinnen

Der Bewerbungsprozess muss Mitarbeitern Spaß machen. Bieten Sie Kandidaten daher einen guten Service, um bei Ihnen ins Handeln zu kommen. Denn bei Licht betrachtet ist es doch so: Nicht der Kandidat bewirbt sich bei Ihnen. Es ist umgekehrt: Sie bewerben sich beim Kandidaten.

Im Job ist es wie in der Liebe. Der erste Eindruck zählt. Bevor das Innere zählen kann, muss das Äußere begeistern und Lust auf mehr machen.

Üblicherweise findet der Kandidat den Anzeigen-Dreisatz vor: Die Position, Ihr Profil, Das Unternehmen

Während bei der Position und insbesondere beim Profil ins Detail gegangen wird, kommt der Abschnitt ‚Unternehmen‘ noch viel zu häufig als Ansammlung hohler Phrasen und Schlüsselworte daher.

Darf ich:

Unser Mandant ist ein führender Partner für Planung, Bau und Service im Bereich industrieller Anlagen und Systeme. Das Portfolio umfasst schlüsselfertige Großanlagen und Anlagenkomponenten für die Chemie-, Düngemittel-, Zement-, Mining- und Stahlindustrie. Rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden ein globales Netzwerk, dessen Technologieportfolio maximale Produktivität und Wirtschaftlichkeit garantiert. Für den Standort des Mandanten in Nordrhein-Westfalen suchen wir einen Servicetechniker / Ingenieur Inbetriebnahme (m/w).

Sie finden keine Information darüber, welche ein Kandidat möglichst früh im Bewerbungsprozess wissen möchte:

  • Wo (genau) werde ich arbeiten?
  • Wie sieht mein Arbeitsplatz aus?
  • Mit wem arbeite ich zusammen?

Wie viel Handlungsenergie erwarten Sie im Bewerbungsprozess bei einer solchen Info-Blackbox?

Die 08/15-Stellenanzeige reicht als Informationsquelle für einen Job oftmals nicht aus. Insbesondere wenn Sie einen Personalberater zwischenschalten, der bei Kontaktaufnahme zum Schweigen verurteilt ist oder unzureichend über die Position informiert wurde.

Bei einem Link auf Ihre Karriereplattform könnten Sie hingegen Ihre Mitarbeiter sprechen lassen: Über ihre Positionen und Aufgaben, ihre Erfahrungen, ihre Tipps für die Bewerbung und die Karriere. Eben über alles, was dazu beiträgt, um zu zeigen was Ihr Unternehmen besonders und damit anziehend macht.

Viele erfolgsverwöhnte Unternehmen werden bald eine kalte Dusche erleben, wenn sie im Personalrecruiting nichts ändern. Das Geheimnis der Champions sind die Mitarbeiter – und die besten Leute gehen zu den besten Unternehmen.

Zeigen Sie deshalb gleich am Prozessanfang, dass Sie kein Mittelmaß sind. Denn das Mittelmaß geht vermehrt leer aus. Wer will schon zum vermeintlichen Drittligisten, wenn er Talent für die Champions League hat?

Sie suchen gelungene Beispiele?

https://www.phoenixcontact.com/online/portal/de?1dmy&urile=wcm%3apath%3a/dede/web/corporate/career/subcategory_pages/career_insights/f56074c5-fd29-4f86-ac87-1f47d7bb4b59

http://www.lamilux.de/unternehmen/karriere.html

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Positionierung = mehr Lebensqualität ∣ mehr Gewinn