Beiträge

Bewerberanzahl – Kleine Maßnahme, große Wirkung

viele Betriebe in Deutschland stehen vor der immer größer werdenden Herausforderung, den Personalbedarf zu decken, um so Auftragsanfragen in Umsätze und Gewinne umsetzen zu können. Das Thema Candidate Experience, als ein „Key-Touchpoint“, ist unbedingt in den Fokus zu rücken. Denn hier entscheidet sich, mit welcher Bewerberanzahl Sie rechnen können.

Formularbewerbungen schrecken ab

In der Studie „Die Candidate Journey 2017“ von meta HR & stellenanzeige.de wurden die Teilnehmer u.a. gefragt, welche Form der Bewerbungsabgabe sie bevorzugen. Das Votum war eindeutig. 8 von 10 Bewerbern bevorzugen die Form der Einreichung per E-Mail (mit Anhängen). Nur jeweils einer von 10 Bewerbern sprach sich für eine Übertragung per Online-Formular oder per Briefpost aus.

Junge Jobsuchende sind Formularmuffel

Wie viele Bewerber melden sich auf Ihre aktuellen Stellenangebote? Die Zeiten von 250 Bewerbungseingängen für beispielsweise die Stelle eines Controllers sind vorbei. Heute tendiert die Zahl gegen 20 – 30 Eingänge. In ländlichen Räumen zieht sich die Besetzung solcher Stellen zum Teil über 6 Monate hin. Sollten Sie die Bewerbung nur über ein Online-Formular (Karriereseite) gestatten, gehen Ihnen 11% bzw. 17% (unter 30-Jährigen) der Jobsuchenden von der Fahne. Selbst bei einem interessanten Job.

Machen Sie es den Bewerbern einfach

Recruiting ist people business. Stellen Sie also nicht die Effizienz in den Vordergrund (wg. Recruiting-Software) sondern die Effektivität. Effizient keinen passenden Bewerber zu finden, löst nicht das Problem Ihres Unternehmens. 8 von 10 ist ein eindeutiges Votum. Zusätzlich können Sie die One-Click-Bewerbung anbieten. Die mobiloptimierte Bewerbungsübermittlung mit Profilübernahme via Xing/LinkedIn.

Jeden Tag wird die Welt neu verteilt. Das ist Ihre Chance und Ihr Risiko.

Wer nicht automatisch neue Mitarbeiter gewinnt, ist schlicht und einfach falsch als Arbeitgebermarke positioniert.